Es ist Krieg

by Strydwolf

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credits

released June 1, 2017

All music written and produced by W.Witte

Bass and Xylophone on track VIII. Germania
and track IX. Sonnenstrahl by Nortfalke

Lyrics on track IX. Sonnenstrahl by Michaela Steber

Second vocals and guitars on track XI. Milionen Hände
by Louis Verschoor, Drums by Koos den Prater

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Track Name: Das heilige Blut
Es strömt Blut, das heilige Blut

Von tausend Schlachtfeldern in die Städte des Landes.
Wie einst im Anfang des weltumlohenden Brandes.

Wir alle sind nur mehr ein Gesicht
Ein starres Schauen, das nur manchmal zerbricht

Von tausend Schlachtfeldern in die Städte des Landes.
Wie einst im Anfang des weltumlohenden Brandes.

Und ein Tasten aus allem Brand
In der über fremdes Land
.
Es strömt Blut, das heilige Blut

Nach Alfons Petzold, "Der lange Krieg"
Track Name: Die Fahne
Ich trage eine Fahne,
Eine wehende Flamme blutrot;
Unter ihr ahne
Ich künftiger Tage heiliges Brot.

Weil nunmehr die gantze Welt
Wider sich zeucht selbst ins Feld,
Kan der Glaub in solcher Zeit
Auch nicht bleiben ohne Streit.

Dennoch führt er so den Krieg,
Daß Geduld behält den Sieg,
Daß die Hoffnung kriegt die Kron
Und Bestand den rechten Lohn.

Ich trage eine Fahne,
Eine wehende Flamme blutrot;
Unter ihr ahne
Ich künftiger Tage heiliges Brot.

Weil nunmehr die gantze Welt
Wider sich zeucht selbst ins Feld,
Kan der Glaub in solcher Zeit
Auch nicht bleiben ohne Streit.

Ich trage eine Fahne,
Eine wehende Flamme blutrot;
Unter ihr ahne
Ich künftiger Tage heiliges Brot.

Nach Friedrich Logau "Überall Krieg" & Alfons Petzold "Die Fahne"
Track Name: Es ist Krieg
Von irgendwo singt eine Amsel süß und rein
Die Strophen der Liebe hinein.

Und in der blauumtürmten, horizontenen Ferne
Entzünden sich langsam die Sterne

Es Ist Krieg, ist donnernder Krieg.
Der Krieg, der donnernde Krieg.

Die Rosen lächeln über die Mauern der Gärten,
und halten ein Tüchlein vor's Gesicht

Und irgendwo müssen sich viele Herzen härten.
Weil einer ihrer zerbricht --

Es Ist Krieg, ist donnernder Krieg.
Der Krieg, der donnernde Krieg.

Nach Alfons Petzold "Es ist Krieg..."
Track Name: In diesem Land
In diesem Land, das ewiger Kampf durchbraust,
Wie sprüht dein Aug', wenn du in meines schau'st!

Und wenn ein Schwerthieb scharf die Luft durchsaust,
Und eisern faßt den Schwertgriff unsre Faust.

Doch abends, wenn der Kampf der Völker ruht,
"Schau, Freund, im Osten schon der Sonne Glut!"

Wird streng der Liedermund so dir wie mir,
Wie lodern Blitze uns aus dem Visier!

In diesem Land, das ewiger Kampf durchbraust,
Wie sprüht dein Aug', wenn du in meines schau'st!

Nach Hugo Salus, "Die Gewappneten"
Track Name: So wie der Tag die Nacht
Es wird des Heilands Lehre
Verlästert und verhöhnt,
Sie, die vom Fels zum Meere
Vermittelt und versöhnt!

Und nur für Einen weinen
Sich Tausend Augen roth!
Es stürzen sich für Einen
Zehntausend in den Tod!

Stolz sich der Osten brüstet!
Der Westen steht gerüstet!
Schon donnert los die Schlacht!
So wie der Tag die Nacht!

Es seufzen Millionen
Die fern im Osten wohnen,
Ihr Weheruf verhallt!
„Vor Recht geht die Gewalt!"

Stolz sich der Osten brüstet!
Der Westen steht gerüstet!
Schon donnert los die Schlacht!
So wie der Tag die Nacht!

Nach Eduard Schulte, "Der russische Religionskrieg"
Track Name: Wache niemals auf!
Umrankt vom Rosenlaube
Ruht eines Kriegen Bild -
Es nistet eine Taube
In seinem Marmorschild.

Die Schmetterlinge fliegen
Um seines Helmes Zier -
Die schlanken Schwalben wiegen
Sich um das Kriegspanier

Die Sonne glänzet heiter,
Es blinkt des Schwertes Knauf -
O schlummre ruhig weiter
Und wache niemals auf!

Nach Heinrich Seidel, " Der Krieg"
Track Name: Auf dem See
Ich fahre wieder auf dem See,
Der einst mein süßes Glück geschaut:
Dem ich mein süßes Glück vertraut,
Ihm künd' ich nun mein tiefes Weh.

Die Wellen schlagen an das Schiff,
Das sonst den frohen Jüngling trug,
Und düster eilt der Nebel Flug
Dahin am grauen Felsenriff.

Die Blume welkt am Ufersaum,
Den Wald durchrauschet Herbsteslust,
Und keine Frühlingsstimme ruft
In's Leben meiner Liebe Traum.

Josef Pollhammer
Track Name: Germania
Kameraden! Lasst die Kugeln singen!
Stoßt dem Feind ins Herz die kalten Klingen,
Hört, die Not des Vaterlandes wirbt. —
wer nicht mit uns ist — der stirbt!

Für schwarz, weiß und rot
erschreckt uns kein Tod.
uns zu rächen stehen andre da;
Unsre Mutter heißt Germania.

Aus "Kampfgesang", Heinrich Lersch
Track Name: Sonnenstrahl
Sonnenstrahl

In einem Sonnenstrahl
sah ich dein Gesicht - klar und rein,
es wird niemals wie damals sein.

Durch Wälder gezogen,
in Flüsse gesprungen...
Berge erklommen und das Edelweiß bekommen.
Ein kraftvolles Rauschen des Wassers im Bach -
in meinen Ohren stets bewacht.

In einem Sonnenstrahl
sah ich dein Gesicht - klar und rein,
es wird niemals wie damals sein.

Michaela Steber, 2014
Track Name: Buiten spelen
Laten we buiten spelen,
trek je oorlogskleren aan.
Ik weet dat het regent,
maar zo is 't vroeger ook gegaan.

We marcheerden door de straten,
op naar t oorlogsveld.
Als echte kindsoldaten,
maar zonder echt geweld.

De bunkers die we maakten,
uit takken en uit mos.
De kogels die ons raakten,
10 seconden dood in 't bos.

En dan mocht je verder spelen,
met je oorlogskleren aan.
In de stromende regen,
en de wind die trekt nog aan.

En als 't begon te schemeren,
tijd om naar huis te gaan.
We marcheerden door de regen,
en iedereen keek ons aan.

Ik heb geen zin meer om te spelen,
trek m'n oorlogskleren uit.
M'n houten geweer op zolder,
voordat ik m'n ogen sluit.

En ik droomde dat ik speelde,
met m'n oorlogskleren aan.
In de stromende regen,
zoals 't vroeger is gegaan.

Bass Guitar by Nortfalke
Lyrics: W. Witte
Track Name: Milionen Hände
Aus unbekannten Tiefen stürmt es her,
Es donnert an die Wände, überbraust
Der Räder Sausen, stäupt die Säle leer
Und reißt vom Werke jede Arbeitsfaust.

Seit Jahren wühlte es aus Angst und Haß
Sich aufwärts in das grelle Tageslicht.
Nun ist es fremd dem dunkelen Gelaß
Und glüht aus jedem finsteren Gesicht.

Millionen Hände sind ihm untertan,
Weh dem, der warnend ihm entgegentritt,
Der wilde Blutrausch ist kein Traum und Wahn
Er schreit und klirrt aus jedem Wort und Schritt.

Und reißt die Herzen aus den Brüsten. Rot
Blüht's aus den Feldern, aus dem Stein der Stadt.
Aus tausend Schlünden springt der giere Tod,
Er springt und würgt und trinkt sich nimmer satt.

Nach Alfons Petzold, "Der Krieg" (1916)
Track Name: Tausend Jahre
Tausend Jahre sind nicht viel,
nur ein Schritt ins Land der Ferne,
kreisendes Minutenspiel
für die Sonne und die Sterne.

Weiser, der ins Dunkel sinnt
um die Gottheit zu erfassen,
deine Stunde läuft wie Wind
durch die Stille fremder Gassen.

Aber mitten in dem Braus
deiner Tage sollst du sinnen.
Doppelt wird dann in dein Haus
wundersame Weisheit rinnen.

In der Bogenlampen Licht
und der Räder wildem Drehen
wird dir wie ein Psalmgedicht
Deine Ewigkeit erstehen.

Alfons Petzold